Triumph: TRI wie Drei

Redakteur: Valeria Schulte-Niermann

Vom 23. bis 26. Juni war Neukirchen „Tridays-Country“ und das Salzburger Land der Treffpunkt des weltgrößten Triumph-Festivals.

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Beim 24-Minuten-Rennen von Le Breé ging es in Newchurch richtig zur Sache.
Beim 24-Minuten-Rennen von Le Breé ging es in Newchurch richtig zur Sache.
(DMS Photography)

Nun ist auch schon das größte Event der Marke Triumph für dieses Jahr vorbei. Drei Tage besetzten feiernde und jubelnde Besucher das kleine Örtchen Neukirchen im Salzburger Land. Das war auch nicht zu übersehen. Überall hingen Triumph-Fahnen und Plakate, um die 30.000 Besucher in Brit-Bike-Stimmung zu versetzen. Besonders die mit Bärenfellmützen ausgestatteten britischen „Gardeoffiziere“ ließen erkennen, dass dort „Tridays-County“ ist. Auch bei der elften Auflage wurde das Dorf dabei in „Newchurch“ umbenannt.

Triumph Tridays 2016
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Worauf viele mit Spannung warteten war das diesjährige Veranstaltungs-Bike. Das österreichische Team „Gierli's Garage“ veredelte eine Bonneville T 16 von 1977. Dank der vielen präzisen Details sieht das Motorrad zwar modern aus, hat seinen Siebziger-Jahre-Charme aber keinesfalls verloren.

Der Mitschöpfer des einzigartigen Bikes nahm standesgemäß auch an den anderen Veranstaltungen des Events teil. Schließlich hatte er schon öfters Top-Platzierungen bei den Rennhighlights der Tridays erlangt. Früher war das die „Tridays Rumble-Dirtrace“, heute sind es „24 Minuten von Le Brée“. Es kamen einige Teams zusammen, die sich für eine Niederlage im vergangenen Jahr revanchieren wollten. Die Starter hatten einige Tuningmaßnahmen durchgeführt und das Team aufgerüstet. Wild fuhren sie über die Strecke und am Ende entschied das Zielfoto. Die beste „Team Performance“ gewann „Jay's Garage“, gefolgt von „Nolan-LSL 72“. Die „Slow Bastards“ und „Young Cannibals“ teilten sich Platz 3.

Genauso wild ging es schon beim Nachmittags-Rennen zu. Immer wieder regnete es, ein Motorrad erlitt einen technischen Defekt, der in Rekordzeit repariert wurde und ein Fahrer stürzte beim LeMans-Start. Auch während der Fahrt ging es heiß her. In den 24 Minuten gab es Fahrerwechsel, Windschattenduelle und Rad-an-Rad-Fights. Den Sieg einholen konnte am Ende jedoch „Jul's Garage“ vor „Unbeatable Gentlemen“ und der „Hamburger Horde“.

Ein großes Spektakel war das. Echten Profis konnte aber auch zugejubelt werden. Die unerschrockenen Männer des „Motodrom“ begaben sich in ihrer Steilwand-Arena an den Rand der Schwerkraft. Weniger spektakulär, aber genauso unterhaltsam waren die Bands, die auf den zwei Bühnen die Stimmung aufheizten. Mit dabei waren uner anderem „Jimmy Cornett and the Deadmen“ und „ETC“.

Wer noch mehr aus dem Wochenende und der Landschaft des Salzburger Landes machen wollte, konnte schon einige Tage früher anreisen und bei der begleiteten Triweek die tollen Motorradstrecken genießen sowie in örtlichen Clubs Jamsessions der Tridays-Bands erleben. Dieses Rahmenprogramm soll für nächstes Jahr noch weiter ausgebaut werden. Also Termine schon mal vormerken: Die Triweek läuft ab dem 11. Juni und die Tridays ab dem 15. bis zum 18. Juni 2017.

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