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Unsere Ministerin fährt in Spandau Motorrad

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und ihre französische Amtskollegin Myriam El Khomri lassen sich im Berliner Motorradwerk von BMW die schöne neue Arbeitswelt erklären und posieren am Ende auf einer BMW R 1200 RS.

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Zwei Ministerinnen aus Frankreich und Deutschland schnuppern BMW Motorrad-Werksluft.
Zwei Ministerinnen aus Frankreich und Deutschland schnuppern BMW Motorrad-Werksluft.
(Bild: BMW Motorrad)

Hoher Besuch im Spandauer Motorrad-Werk von BMW: Die Personalvorständin der BMW Group, Milagros Caiña-Andree, und Dr. Marc Sielemann, Leiter Produktion BMW Motorrad, begrüßten am Dienstag die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, und ihre französische Amtskollegin, die Ministerin für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Dialog, Myriam El Khomri im BMW Group Werk Berlin. Vor Ort machten sie sich ein Bild vom Einzug der Digitalisierung und Zukunft der Arbeitswelt bei BMW unter den Aspekten Qualität, Arbeitsschutz, Mitarbeiter-Gesundheit, Weiterbildung und Vernetzung.

Personalvorständin Caiña-Andree betont dabei in ihrer Rede den Grundsatz des Unternehmens: „Unser stärkster Erfolgsfaktor sind und bleiben unsere Mitarbeiter. Keine Maschine ist heute in der Lage, die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter zu ersetzen oder die Qualität unserer Fahrzeuge und Motorräder aus Kundensicht zu beurteilen. Fest steht jedoch, dass wir die Qualifikationen unserer Mitarbeiter weiterentwickeln müssen, um in der Mobilitätswelt der Zukunft erfolgreich zu sein.“

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Bei einem Rundgang stellte Werkleiter Dr. Marc Sielemann Technologien aus dem Bereich Industrie 4.0 vor, die am Berliner Standort bereits im Einsatz sind oder in Pilotphasen getestet werden. So etwa autonome Routenzüge, Systeme zur optischen Qualitätsprüfung und Lichtleitsysteme zur Teilebestückung in der Logistik. „Unsere Projekte zur Digitalisierung der Produktion und der Einsatz intelligenter Automatisierung helfen uns bei höchster Qualität, wettbewerbsfähig und flexibel zu produzieren und gleichzeitig körperlich anstrengende Tätigkeiten für unsere Mitarbeiter zu reduzieren. Insgesamt wollen wir unser Produktionsvolumen weiter steigern und schon in naher Zukunft 200.000 Motorräder und Scooter pro Jahr bauen“, erklärt Dr. Marc Sielemann.

Bundesministerin Andrea Nahles schilderte abschließend ihre Eindrücke: „Das BMW Motorradwerk lebt nicht nur Industrie 4.0, sondern hat erkannt, dass vor allem die Mitarbeiter die Zukunft des Unternehmens mitbestimmen. Ich halte das für ein gutes Beispiel für ein zukunftsorientiertes Unternehmen, wo ein partnerschaftlicher Ansatz zwischen Management und Mitarbeitern gelebt wird - und das fördert nicht zuletzt auch die gesamte Innovationsfähigkeit des Unternehmens.“

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