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Unsere tägliche E-Mail gib uns heute

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 47/2016/II), Folge 463: Gut so – mein Speedlog-Beitrag vor zwei Wochen zum Thema Zweiradprofis in der Burnoutfalle...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Business Media)

...hat mir wieder ganz schön Leserpost ins Outlook-Fach geschleudert. Die interessantesten Beiträge werden in Kürze an dieser Stelle oder in unserer Rubrik Zündfunken aufgearbeitet. Heute soll es erst einmal um den alltäglichen Wahnsinn mit der elektronischen Post gehen.

Manchmal denke ich mir, dass weniger Mails mehr wären. Da werden wir schon mit einer gewaltigen Menge an Daten torpediert – jeden Tag. Das Bombardement kennt keine Gnade. Kaum sind die Mails delegiert, verarbeitet oder gelöscht, jagen schon wieder die nächsten elektronischen Briefe durch den digitalen Hyperspace.

Als ich jüngst bei einem Meeting in unserem Hause während einer Präsentation einen Blick auf den an die Wand projizierten iPad-Desktop einer Kollegin erheischte, traute ich meinen Augen kaum: 1.156 nicht geöffnete Mails zeiget das Outlook-Icon an!? Meine Güte. Da kann einem angst und bange werden.

Ich bemühe mich, mein eigenes Outlook-Postfach stets so zu pflegen, dass der Wildwuchs nicht allzu groß wird und ich in der ansteigenden Datenflut zu ertrinken drohe. Also gleich Spam wegdrücken, unwichtige Mails löschen, mutig delegieren. Leider bleiben auch bei mir am Ende immer so rund 200 Mails in meinem Aufgabenordner stehen, die ich einfach für meine operative Arbeit in den nächsten vier bis acht Wochen für spätere Projekte benötige. Die kann ich einfach nicht wegdrücken, obwohl ich schon gern wollte.

Wie gehen Sie mit der täglichen E-Mail-Flut um? Haben Sie bereits kapituliert vor der elektronischen Post – wie viele einzeln kämpfende Vertriebs- und Außendienstler aus der Industrie – oder hacken Sie noch? Mich würde interessieren, wie Sie das alltägliche E-Mail-Ungeheuer bekämpfen. Schreiben Sie mir Ihre Strategien. Vielleicht kann ich ja noch was lernen.

Stephan braucht 'ne Mütze Schlaf

PS. Wer an dieser Stelle heute vielleicht schon meine Eindrücke von der gestrigen Fachtagung und der Händlergala erwartet hatte, den muss ich leider auf kommenden Dienstag vertrösten (die ganz Neugierigen sollten auf unsere Homepage surfen, wo wir die Ergebnisse der „Best Brands 2016“, den Sieger des „Branchenawards Industrie“ und des „Motorradhändler des Jahres“-Awardsd natürlich publiziert haben).

Nachdem ich in den vergangenen vier Wochen im Verlag derjenige war, der das Licht als erster an und als letzter ausschaltete, gönne ich mir nach dieser für mich doch ziemlich umtriebigen Fachtagung und einer grandiosen Nacht eine wohlverdiente Mütze Schlaf mehr als sonst. Freuen Sie sich auf einen ausgeruhten Stephan Maderner, der Ihnen am kommenden Dienstag mit frischem Spirit und Elan wieder die Motorradwelt erklärt. Ich freue mich jetzt schon, wieder für Sie in die Tasten hauen zu dürfen.

(ID:44388717)

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