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Up in Down Under: Australischer Bikemarkt wächst wieder

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Der australische Markt für Zweiräder und ATV/Quads wächst im Straßenbereich, dagegen schwächelt der Offroad-Sektor.

Up in Down under: Der australische Zweiradmarkt hat 2011 um 3 Prozent zugelegt. (Collage: Elisabeth Haselmann)
Up in Down under: Der australische Zweiradmarkt hat 2011 um 3 Prozent zugelegt. (Collage: Elisabeth Haselmann)

In unserer Rubrik "Über den Tellerrand geschaut" beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit dem Bikemarkt in Australien. Für das Geschäftsjahr 2011 meldet die australische Federal Chamber of Automotive Industries (FCAI) insgesamt 109.067 neu zugelassene Motorräder und ATVs, ein Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Verkäufe im Straßenbereich kletterten um 1,4 Prozent auf 38.628 Einheiten während die Offroad-Bikes um 4,5 Prozent auf 36.637 zurückgegangen sind.

In Summe gingen 22.428 ATVs über den Ladentisch der australischen Händler, ein beeindruckendes Plus von 18,4 Prozent. Ebenfalls sehr gut verkauften sich die Scooter ab: Hier bedeuten 11.374 Zulassungen ein Wachstum von 8,8 Prozent.

2008 war das bisher beste Bikejahr Australiens

Den bisherigen Zulassungshöhepunkt erzielte der australische Markt im Jahr 2008, als insgesamt 134.279 Motorräder, Scooter und ATVs verkauft wurden.

2011 zählen Hondas CRF 50 F (2.982 Einheiten) zu den Bestsellern, gefolgt von Hondas CT 110-Modell (hauptsächlich eingesetzt als exklusives Zustellbike der australischen Post). Hondas CBR 250 R war das landesweit beliebteste konventionelle Straßenbike mit 2.172 Verkäufen.

Die Rangliste der Hersteller führt klar Honda (24.024 Einheiten; plus 4,1 Prozent) vor Yamaha (20.152; minus 1,7 Prozent) und Suzuki (13.671; minus 7,3 Prozent) an. Es folgen: Kawasaki, auf Platz vier (9.745; plus 3,2 Prozent), Harley-Davidson (6.427; plus 5,8 Prozent), Polaris (4.854; plus 24.1 Prozent), KTM (4.812, minus 4,2 Prozent), Triumph (3.078; minus 3,8 Prozent), Kymco (2.795; plus 18,2 Prozent) und Husqvarna (1.930; plus 19,6 Prozent). BMW ist unter den Top Ten nicht zu finden.

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