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Victory Germany: Vorfreude auf den „Indian“ Summer

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

„Motorradbosse blicken in die Kristallkugel“ Teil 8: Torsten Zimmer, Sales & Marketing Manager Victory bei der Polaris Germany GmbH, über die Businessaussichten der Motorradmarke Victory 2013 und wie er es schaffen möchte, zusammen mit den Händlern in Deutschland und Österreich weiter voran zu kommen.

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Torsten Zimmer, Sales & Marketing Victory bei der Polaris Germany GmbH: „Premiumprodukte wie Hammer oder Judge kommen beim Kunden an.“
Torsten Zimmer, Sales & Marketing Victory bei der Polaris Germany GmbH: „Premiumprodukte wie Hammer oder Judge kommen beim Kunden an.“
(Foto: Victory )

Redaktion: Mit welchen Vertriebserwartungen (Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuggeschäft) gehen Sie in die neue Saison 2013? Auf welchem Modell ruhen die stärksten Verkaufshoffnungen?

Torsten Zimmer: Wir erwarten ein Umsatzplus speziell bei den Premium-Marken. Unser stärkstes Modell ist nach wie vor die Hammer. Auch von der im Herbst 2012 vorgestellten Judge erwarten wir eine gute Resonanz beim Kunden.

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Wie viele Händler haben Sie gegenwärtig im Portfolio und sind in diesem Jahr wichtige Änderungen im Händlernetz geplant? (Investitionen, Zu- und Abgänge, wo werden noch Händler gesucht?)

Wir haben zurzeit 26 Händler in Deutschland und zwei in Österreich.Speziell im Westen der Alpenrepublik suchen wir noch einen Vertriebspartner.

Wie hat sich die Renditesituation Ihrer Händler in den Bereichen Verkauf, Service/Werkstatt und Zubehör entwickelt?

Nach wie vor verkaufen unsere Händler ohne große Nachlässe und somit wird an jedem Fahrzeug noch Geld verdient. Wir bauen darüber hinaus unsere Zubehör- und Bekleidungspalette weiter aus um den Händler zusätzliche Renditen über den Verkauf zu ermöglichen.

Wie unterstützen Sie dieses Jahr Ihre Handelspartner konkret bei der operativen Arbeit?

Wir sind stark in den digitalen Medien, wir haben einen sehr guten Facebookauftritt sowohl für Victory als auch für die kommenden Indian- Produkte. Ferner unterstützen wir die Händler bei den lokalen Messen und lassen natürlich die gewohnte Printwerbung nicht außer Acht.

Welche Hausaufgaben müssen ihre Händler 2013 in Angriff nehmen, um erfolgreich der Krise die Stirn zu bieten?

Ich denke der persönliche Kontakt zu dem Kunden wird immer wichtiger, der Kunde kauft nicht bloß ein Produkt, er möchte sich optimal betreut und aufgehoben wissen.

Wodurch wird die Motorrad-Konjunktur 2013 befeuert (neuer Führerschein etc.) und von welchen generellen ökonomischen und gesellschaftlichen Trends geht die größte Gefahr für die Motorradbranche aus?

Der Pkw-Führerschein mit 17 Jahren führt sicherlich dazu, dass viele Jugendliche den Zweiradführerschein mit 16 Jahren erst gar nicht mehr in Erwägung ziehen. Somit geht noch mehr Nachwuchs verloren. Dagegen wird die neue Führerscheinregelung den ein oder anderen Pkw- Fahrer vielleicht wieder für das Zweirad interessieren.

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