Victory: Victories am Pikes Peak

Die junge US-Kultmarke lässt ihre Muskeln spielen

| Redakteur: Valeria Schulte-Niermann

Das Team von Victory kann stolz auf sich sein. Sie gewannen den zweiten und dritten Platz in der Gesamtwertung des „Race to the Clouds“ Rennens.
Das Team von Victory kann stolz auf sich sein. Sie gewannen den zweiten und dritten Platz in der Gesamtwertung des „Race to the Clouds“ Rennens. (Bild: Victory Motorcycles)

Beim berühmt berüchtigten „Race to the Clouds“ auf dem Pikes Peak in Colorado triumphierte der amerikanische Hersteller Victory Motorcycles in zwei Klassen.

Jedes Jahr wollen zahlreiche wagemutige Motorradfahrer den Pikes Peak in Colorado bezwingen. Beim „International Hill Climb 2016“ schaffte Victory Motorcycles es nun vier mal auf das Podest. Besonders die beiden Gesamtsiege beim „Race to the Clouds“ machen das Team stolz. Als einziger Bewerber schickte der amerikanische Hersteller sowohl ein elektrisches als auch ein spritfressendes Motorrad an den Start.

Mit der Empulse RR trat Journalist und Rennfahrer Don Canet in der „Electric Bike Class“ an. In zehn Minuten und 17,813 Sekunden erklomm er den Berg auf der 19,9 Kilometer langen Strecke. Mit großem Vorsprung wurde er Erster in seiner Klasse und erreichte den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Fünf Sekunden weniger und er stände auch hier ganz oben. Ärgerlich. Gerade, weil Don Canet durch feuchte Stellen auf den unbefestigten Straßenrand geriet und dort Zeit verlor.

Genauso erging es seinem Teamkollegen Jeremy Toye mit seinem Project 156 Prototyp-Motorrad. Gemeinsam mit Tuner und Customizer Roland Sands entwarf Victory Motorcycles dieses Rennfahrzeug. Damit bezwang der Hardcore-Racer bei der „Exhibition Power Class“ die 1.500 Höhenmeter und 156 Kurven in zehn Minuten und 19,777 Sekunden. Die Belohnung war der dritte Platz in der Gesamtwertung. Doch das stellte Toye nicht zufrieden. Er und Canet hätten gut bessere Plätze belegen können, wenn die Bedingungen nicht so ungleich gewesen wären. Denn die Strecke trocknete mit der Zeit immer mehr ab, wodurch spätere Starter bessere Voraussetzungen hatten. Aber so sind Rennen nun einmal.

Team-Manager Brian Wisman war zufrieden. Neben den beiden Siegen beim „Race to the Clouds“ gewann William Dunlop auf der Victory RR. Zwar in der „Tourist Trophy“, aber die ist auch nicht ohne. So konnte die amerikanische Marke ihr Motto „Modern American Muscle“ bestätigen und glücklich nach Iowa heim fahren.

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