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Virtual Reality für Autohäuser – wär auch was für Bikebetriebe

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Auf die Mobilität der Zukunft ist der Fabrikatshandel vorbereitet. Dies zeigen die VR-Filme im Rahmen einer vom Kfz-Verband ZDK gestarteten Imagekampagne. Eine solche Aktion würde auch dem Zweiradhandwerk und -handel gut zu Gesicht stehen.

Bild aus dem Spot „Deine Autohäuser“: Der ZDK will die Vielfalt der Mobilitätsangebote im Autohaus präsentieren.
Bild aus dem Spot „Deine Autohäuser“: Der ZDK will die Vielfalt der Mobilitätsangebote im Autohaus präsentieren.
(Bild: ZDK)

Der ZDK will mit einer Kampagne das Image des Fabrikatshandels verbessern und die Autohäuser als wichtigen Mitspieler im Mobilitätswandel zeigen. Im Rahmen des Fabrikatshändlerkongresses gab der Verband mit dem Virtual-Reality-Spot „Deine Autohäuser“ den Startschuss (www.Deine-Autohaeuser.de). Weitere Filme sollen folgen.

Die Kernaussage der Kampagne: Der stationäre Fabrikatshandel ist erster Ansprechpartner, wenn es um individuelle Mobilität geht. Der Fabrikatshandel ist unverzichtbar. „Die Filme bringen nicht nur der Öffentlichkeit einen fortschrittlich aufgestellten Autohandel näher“, sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme. „Sie sind gleichzeitig Ideengeber für den Handel selbst.“

Die 360-Grad-Filme drehen sich um moderne Mobilitätsangebote und das Shoppingerlebnis Autokauf. Sie erzählen Geschichten über veränderte Ansprüche der Autofahrer und wie Autohäuser diese erfüllen. Zu den Themen gehören Mobilitätsdienste wie Carsharing, Probefahrt und Elektromobilität.

Gemeinsam mit dem Kölner Start-up „World of VR“ will der Verband den Trend „Virtual Reality“ (VR) nutzen, um über Youtube und Facebook die Aufmerksamkeit vor allem junger Autofahrer zu gewinnen. Laut Verband erzielen die Filme den größten Effekt, wenn man sie mit einer VR-Brille auf dem Smartphone anschaut – die Zuschauer können so in die virtuelle Realität eintauchen. Aber auch ohne VR-Brille können sich Zuschauer auf dem Handy per Bewegung oder am Desktop per Maus im Film umsehen.

„Wir sind die Ersten, die mit einer solchen Kampagne am Start sind“, betonte ZDK-Pressereferentin Claudia Weiler. „Wir erhoffen uns dadurch entsprechende Aufmerksamkeit.“ Die Filme werden durch zahlreiche weitere Maßnahmen unterstützt. Dazu gehören beispielsweise Social Media und klassische Medienarbeit.

Auch die Händler haben die Möglichkeit, sich an der Kampagne direkt zu beteiligen. „Autohäuser können die Filme nutzen und in ihren Internetauftritt integrieren“, betonte Weiler. Zudem „stellen wir dem Handel Informationsmaterial zur Verfügung, das er dem Kunden an die Hand geben kann.“

Von den Kollegen Auto lernen

Die Zweiradbranche sollte das Experiment der Kollegen Auto genau verfolgen. Über Vivalamopped betreibt der Industrie-Verband Motorrad ja bereits eine Online-Community-Plattform, welche Jugendliche und jüngere Kunden auf moderne digitale Art und Weise anspricht. Für Themen aus Zweirad-Handwerk und -Handel gibt es noch nichts Vergleichbares.

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