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Vom Praktikanten zur Urlaubsvertretung

| Redakteur: Florian Fraunholz

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 34/2018/I), Folge 622: Da unser Chefredakteur ab dieser Woche im wohl verdienten Urlaub weilt und ab und an die Straßen in Nordhessen und der Fränkischen Schweiz unsicher macht,...

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group )

...wurde mir nun das Zepter für den Speedlog überreicht. Wie ihr schon im letzten Eintrag lesen konntet heiße ich Florian Fraunholz und studiere an der FAU Erlangen Buchwissenschaft und Italoromanistik. Als Praktikant verstärke ich bis Mitte September die „bike und business“-Redaktion und sehe mich als Quereinsteiger in das Motorradbusiness. Die Begeisterung für motorisierte Zweiräder wurde durch meinen ehemaligen Fahrlehrer ausgelöst, dem ihr übrigens ab dieser Woche auf unserer Facebook-Seite zusehen könnt, wie er nicht ganz straßenverkehrskonform über die verschiedensten Rennstrecken heizt. Ich selbst war immer eher ein Autofreund, jedoch faszinierte mich vor allem der Motorradrennsport ziemlich schnell und ließ mich nicht mehr los. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich mich für den Motorradführerschein interessierte. Doch als Student ist ein Führerschein plus Bike nun mal schwer bezahlbar und auch das Klischee, dass Studenten viel Freizeit hätten stimmt nur bedingt. Somit wurde dieser Wunsch auf die lange Bank geschoben – bis zum 6. August 2018, dem ersten Tag als Praktikant bei der „bike und business“. Wenn man Benzin im Blut hat und den ganzen Tag über beispielsweise die Versteigerung von dreizehn Renn-Ducati oder der Testfahrt mit einer KTM 790 Duke berichten darf, kann einem unter Umständen mit der Zeit das Bikerfieber packen. Bei mir dauerte es ganze vier Stunden, bis ich meiner Familie stolz verkündete, meinen Motorradführerschein nachzuholen. Die Reaktionen pendelten zwischen verständnisvollen Antworten und der Frage ob ich einen Todeswunsch hätte. Nun ja, nicht jeder versteht diese Faszination und bei mir hat es ja auch länger gedauert. Da ich über den Motorsport zum Motorrad gekommen bin, möchte ich in der nächsten Zeit dieses Thema ein wenig mehr in den Fokus stellen. Passend dazu läuft ja noch unsere Umfrage, die bald enden wird. Also mitmachen ist angesagt!

Meiner Meinung nach durchquert der deutsche Motorsport im Moment eine leichte Talsohle, deswegen habe ich auch verschiedenste Händler zur aktuellen Situation im deutschen Motorsport, sowie speziell im Motorradsport befragt. Ihr könnt zu diesem Thema gerne auf Facebook eure Position mitteilen, vielleicht könnt ihr meine Meinung ja ändern ;). Das Ergebnis meiner Motorsport-Recherche könnt ihr in einer der nächsten Ausgaben der „bike und business“ lesen.

Ein kleiner Reminder zum Schluss: Noch laufen die Bewerbungsfristen für die beiden Awards Motorradhändler des Jahres und Bike Woman of the year.

Fürs erste wünsche ich der gesamten „bike und business“-Community eine schöne Woche und bis Freitag.

Fingers to the keyboard,

Florian Fraunholz

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