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Vorsicht in der Erntezeit: Wenn der Bauer für Glatteis sorgt

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Judith Leiterer

„Glatteis“ gibt es nicht nur im Winter. Auch im Spätsommer sollten Auto- und Motorradfahrer mit diesem rutschigen Phänomen rechnen.

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In der Erntezeit ist mit glatten Straßen zu rechnen.
In der Erntezeit ist mit glatten Straßen zu rechnen.
(Bild: Fendt)

Die Erntezeit verlangt von Auto- und Motorradfahrern zusätzliche Vorsicht. Denn in ländlicher Umgebung droht Gefahr durch Bauernglatteis und Hopfenspikes. Vor allem auf sichtbar schmutzigen Straßen heißt es dann: langsam und aufmerksam fahren.

Während der saisonalen Feldarbeiten hinterlassen Erntemaschinen und Traktoren oftmals Spuren auf dem Asphalt. Wenn Erdklumpen von Pflug, Maishäcksler oder Rübenroder herunterfallen und Regen hinzukommt, kann sich sogenanntes „Bauernglatteis“ bilden, das die Straße rutschig macht.

Ähnlich gefährlich sind die sogenannten Hopfenspikes: Haltedrähte, die mit den Hopfenreben in ein bis zwei Zentimeter lange Stücke gehäckselt und als Düngerbeimischung zurück auf die Äcker gebracht werden. Fallen sie beim Transport auf die Straße, können sich die Nadeln in Reifen bohren und Schäden verursachen.

Fahren landwirtschaftliche Arbeitsgeräte langsam auf öffentlichen Straßen, gilt für Autofahrer besondere Vorsicht, vor allem beim Überholen. Blinkende und abbiegende Traktoren sollten am besten gar nicht überholt werden, denn die Gespanne können weit ausscheren und plötzlich den Weg versperren. Auch bei einer schlecht einsehbaren Strecke verzichtet man besser auf das Überholen, vor allem, wenn man die Fahrzeuglänge des Traktors mit Anhänger nicht richtig einschätzen kann.

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