Weiß-blaue Grüße aus dem Schwarzwald

Tolle Leistung von Touratech

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Sport- und Genussfahrer haben ihren Spaß

Der Reiz und das Flair, dass die GS Challenge ausmachen, beruht laut Event-Organisator Michael Eberwein (BMW) auf dem Spagat, Fahrer mit ganz verschiedenen Ansprüchen und unterschiedlichem Leistungsvermögen anzusprechen. Während die einen am liebsten gleich auf dem Finalparcours trainiert hätten, ließen es die anderen lieber ruhiger angehen. Zusammen mit den vielen persönlichen Begegnungen und vom Fairplay geprägten Verhalten der Teilnehmern und Helfern, ist es dieser Geist der GS-Community, der die Challenge zu etwas Besonderem macht, so die Macher.

Auf dem parallel stattfindenden Travel-Event konnten sich Touratech-Besucher über das Portfolio des bekannten Ausrüsters aus Niedereschach genauso informieren, wie über die Produkte und Dienstleistungen der zahlreichen weiteren vor Ort vertretenen Anbiete – vom Nicht-BMW-Krad bis zur Wüstenrundfahrt per Bike. Sie bildeten zudem eine beeindruckende Kulisse, die den Fahrern die bewundernden Blicke Tausender Zuschauer bescherte. Einhelliges Lob gab es auch für die sechs Roadbooks, die selbst Teilnehmer aus der Region mit unbekannten Strecken überraschten.

17 knifflige Sonderprüfungen

So unterschiedlich wie das Teilnehmerfeld waren auch die 17 Sonderprüfungen: Von Ritterspielen bis zur „Mars-Mission“ erlebten die BMW-Endurofahrer eine bunte Zeitreise durch den Schwarzwald. Neben Prüfungen zu Fahrsicherheit, Geschicklichkeit und Motorradtechnik gab es einige Spaßaufgaben wie eine Furtdurchquerung auf Holzklötzen in Wolfach oder das "Hornberger Schießen". An einem technisch wie historisch bedeutsamen Baudenkmal, der Linachtalsperre, fand eine Teamaufgabe und die einzige Pflichtprüfung statt: Hier mussten die Teilnehmer Gemeinschaftsgeist zeigen und sich ihren Fähigkeiten entsprechend einbringen: eine F 800 GS per Menschenkette über einen Hindernisparcours stemmen und aus Wollfäden und kleinen Holzdübeln ein tragfähiges Netz zu knüpfen, das stark genug war, um eine Person darin zu transportieren.

Das Highlight für die meisten waren aber die Geländeprüfungen, die selbst routinierten Bikern die Schweißperlen auf die Stirn trieben - und das nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen. Von Naturstrecken über Steinbruchhalden und Wasserdurchfahrten bis hin zu kilometerlangen - und normalerweise strikt verbotenen - Waldwegen hatten die Challenge-Macher den Offroad-Anteil in diesem Jahr nochmals erhöht.

Dass ein gewaltiger organisatorischer Aufwand hinter allem steckt und eine Doppelveranstaltung wie GS Challenge und Travel-Event nur zu schultern ist, wenn alle Rädchen ineinandergreifen, betonten die Touratech-Vorstände Herbert Schwarz und Jochen Schanz – zu Recht. So brachten allein die Touratech-Mitarbeiter für die GS Challenge rund 2.500 Arbeitsstunden ein, hinzu kamen weitere 1.500 Stunden von den ehrenamtlichen Helfern, die sich mit viel Herzblut und großem Engagement einbrachten. Doch sämtliche Teilnehmer sind sich sicher: Es hat sich wie immer gelohnt.

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