Wenn Händlers Ideen sprudeln

6. Workshop des »bike und business«-Benchmark-Clubs

| Autor: Stephan Maderner

Fruchtbarer Ideen- und Erfahrungsaustausch: Die Teilnehmer des 6. Workshops des »bike und business«-Benchmark-Clubs am 9. März im Novotel Köln.
Fruchtbarer Ideen- und Erfahrungsaustausch: Die Teilnehmer des 6. Workshops des »bike und business«-Benchmark-Clubs am 9. März im Novotel Köln. (Bild: Stephan Maderner)

Von den Besten lernen hieß es wieder beim »bike und business«-Benchmark-Club am 8. und 9. März in Köln. Clubpartner und Förderer Motul hatte in die Domstadt geladen und den 6. Workshop seit Clubgründung im September 2013 organisiert und durchgeführt.

Der Club wächst und gedeiht, derzeit machen bereits rund 100 Händler mit. Zum fruchtbaren Erfahrungsaustausch traf man sich diesmal bereits am Vorabend des eigentlichen Workshops. Der Kölner Schmierstoffspezialist lud zum gemütlichen Zusammensein ins Weinhaus Brungs in die Kölner Altstadt ein.

Tags drauf trafen sich die Teilnehmer im Kölner Hotel Novotel zum Workshop und Erfahrungsaustausch. Wie immer wurde die Veranstaltung angereichert durch interessante Fachvorträge. Den Anfang machte diesmal Johannes Hemme, New Media Specialist und Marketing Manager Digital bei Motul. Sein Vortragstitel: „Wissenswertes aus der Welt der Fachhandelsmarke Motul“. Anschließend referierte Gerd Hoffmann von der Santander zum Thema „Was Kunden wirklich wollen“.

Erkenntnisse aus der betriebswirtschaftlichen Auswertung der Daten der Clubmitglieder für das Gesamtjahr 2016 und der ersten acht Monate 2017 erörterte wie immer Martin Berning von der BBE Automotive. Was wird im Benchmark-Club diskutiert (eine Auswahl)?

Eigenkapitalquote,

Gewinn nach Unternehmerlohn,

notwendiger Rohertrag bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen,

noch bezahlbare Miete oder Immobilieninvestition,

Mindestverkauf an Stunden pro produktivem Mechaniker,

welcher Stundenverrechnungssatz wäre bei mir machbar?

welche Standzeiten bei Neu- und Gebrauchtmotorrädern kann ich mir leisten?

Personalkosten in Relation zu erwirtschaftetem Rohertrag.

Mit von der Partie beim Workshop waren dieses Mal Achim Trinkner Zweirad Trinkner, Löchgau, Christoph Lessing, GST Berlin, Harald Finkl Motorrad Finkl, Königsbrunn, Jacqueline Sassnick Italmoto, Hannover, Marco und Ralf Berentelg Bikerzentrum Berentelg, Meppen, Marco Proietti-Bernardini Rollerparadies, Köln, Michael Hösl Zweirad Hösl, Buttenwiesen, Peter Prinz Motorradhaus Prinz, Hüttlingen, Tommy Wagner und Wolfgang Berndt Tommy Wagner, Gräfelfing, Lisa Holzner und Daniel Sprenger Warm-up Zweiradtechnik, Aalen, Frank Stute Stute-Hengst, Köln.

Hinzu kommen die Benchmark-Club-Experten und Förderer Dieter Börjes (CSB Software), Martin Berning (BBE Automotive), Gerd Hoffmann (Santander Consumer Bank) sowie Alina Kudinova, Silviya Tzoneva, Johannes Hemme und Marcus Höse (alle Motul Deutschland) und Stephan Maderner (»bike und business«).

Kurz vor der mittäglichen Stärkung beim Bistro Lunch ließen sich die Teilnehmer von Dieter Börjes in Sachen „Optimierung der Datenauswertung per CSB Software“ mit allgemeinen Tipps beim Umgang mit modernen Warenwirtschaftssystemen versorgen.

Nach der Mittagspause trat der Autor dieser Zeilen an und packte das heiße Eisen „Schwierige Personalsuche“ an. Der Vortrag von »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner lautete: „Personalrecruiting 4.0 – neue Trends bei der Mitarbeitersuche“.

Abschließend tauschten sich die Teilnehmer unter der Moderation von Martin Berning und Stephan Maderner intensiv zu folgenden Themenschwerpunkten aus: Das Hersteller-Händler-Verhältnis, Unternehmensnachfolge, Leistungslohnmodelle/Gehaltsvergleich, das neue Datenschutzrecht, Betriebswirtschaft, Werkstatteffizienz, Telefonanlage, Mitarbeitermotivation, Customer-Relationship-Management und Burn-out-Prävention aus.

Warum sollte man als Händler beim Benchmark-Club und diesem Workshop auf alle Fälle dabei sein? Dazu Achim Trinkner von Zweirad Trinkner Löchgau: „Es ist wichtig, sich ab und an Gedanken über sein Unternehmen zu machen und sich zu überlegen, wo sein Betrieb noch Verbesserungspotenzial hat. Wie macht es ein Kollege, kann ich davon was bei mir umsetzten? Auch der Zahlenvergleich mit den BESTEN ist mir wichtig, dann sehe ich wo ich mit meinem Motorradhaus stehe. Ja, es ist mir einer der wichtigsten Termin im Jahr, nach dem Urlaub mit meiner Familie!“

Für den bekannten digitalen Automotive-Experten Derek Finke ist der Benchmark-Club ist eine wichtige Institution, um mit- und voneinander zu lernen. Nachdem ich beim Workshop 2017 in Würzburg miterleben durfte, was Martin Berning da so an Zahlen aufbereitet und präsentiert hat, kann ich nur jedem Händler ans Herz legen, sich da einzubringen und damit auseinanderzusetzen. Ich kenne solche Einrichtungen u.a. aus der Automobilwirtschaft und kann nur sagen, dass die Erfahrungen damit in aller Regel gut sind. Selbst jene Händler, die der Zahlenlage nach ganz weit vorn dabei sind, können in den Gesprächen mit anderen Teilnehmern oder Referenten neue Ideen einsammeln und diese dann zuhause verproben.“

Jaqueline Sassnick von Italmoto Hannover weiß: „Die anderthalb Tage in Köln waren für mich ein guter Austausch mit Kollegen, informativ und kreativ zugleich. Das wichtige Thema Digitalisierung wird uns noch länger beschäftigen.“

Nächster Workshop: 30. November 2018 in Würzburg

Der nächste Workshop des »bike und business«-Benchmark-Clubs findet am 30. November 2018 in Würzburg statt, einen Tag nach der Fachtagung »bike und business« die alle Teilnehmer inklusive der Abendveranstaltung vorher verpflichtend besuchen müssen. Im Spätsommer beginnt die Abfrage und Analyse der Daten zum Jahr 2017 und den ersten acht Monaten 2018 durch BBE-Treuhänder Martin Berning. Wenn Sie Teil des Benchmark-Clubs werden wollen, senden Sie einfach eine Mail an Stephan Maderner.

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