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Werkstattauslastung: Ab in den Winterschlaf Motorräder richtig über den Winter bringen und die kalte Jahreszeit zur Kundenbindung nutzen.

| Autor/ Redakteur: Pistone / Martina Eicher

Die Zahl der Verwegenen, die ihr Motorrad das ganze Jahr durch Wind und Wetter fahren, ist mittlerweile gering geworden. Schlagartig fällt meist gegen Ende September ein großer Teil der motorisierten Zweiräder in den Winterschlaf. Dieser Beitrag ist Teil der Aus- und Weiterbildungsserie »bike und business« Profi und erschien erstmalig in der Ausgabe 09-10/2016.

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Motorräder sollten professionell auf die Überwinterung vorbereitet werden.
Motorräder sollten professionell auf die Überwinterung vorbereitet werden.
(Bild: Rosenow)

Nur wenigen ist es dabei vergönnt, in einer optimalen Umgebung auf das nächste Frühjahr zu warten. Am schlimmsten trifft es diejenigen, die auf dem Gehsteig an der Straßenlaterne Eis und Schnee trotzen müssen und täglich neue Reviermarkierungen von Vierbeinern erhalten. Kein Wunder, dass bei einer derart lieblosen Behandlung ein Motorrad zu Saisonbeginn im nächsten Jahr seinen Dienst nur störrisch wieder aufnehmen will.

Die Chance für die Werkstätten

Man kann es immer nur wiederholen: Auch die Wintermonate bieten für den Zweiradfachbetrieb einiges an Potenzial! Ein Hol- und Bringdienst, um Wartungsarbeiten und fällige Reparaturen im Winter durchführen zu können, entlastet den Terminkalender im Frühjahr. Durch Nachlass auf Ersatzteile können diese Angebote attraktiver werden; die Arbeitsleistung hingegen sollte im Winter eigentlich so wertvoll wie im Sommer sein. Oder man bietet Festpreise für bestimmte Arbeiten oder ein Überwinterungspaket an.