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Wie aus einem Autoenthusiasten ein Motorrad-Fan wurde

| Redakteur: Florian Fraunholz

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 38/2018/I), Folge 629: Zum (vorerst) letzten Mal meldet sich an dieser Stelle Praktikant Florian Fraunholz zu Wort, da er ab Mittwoch sein Praktikum in einer anderen Abteilung der Vogel Communications Group fortsetzen wird. Heute gibt es ausnahmsweise keine Neuigkeiten aus der Welt...

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Nachs sechs Wochen Praktikum verlässt Florian Fraunholz (vorerst) die Redaktion.
Nachs sechs Wochen Praktikum verlässt Florian Fraunholz (vorerst) die Redaktion.
(Bild: Vogel Communications Group)

...der Zweiräder von Mister Motorrad, sondern einen kleinen Rückblick des Redaktionspraktikanten. Florian Fraunholz blickt auf „sechs unvergessliche und lehrreiche Wochen“ in der Redaktion von »bike und business« zurück. Also los geht's mit seiner Zweirad-Reminiszenz: „Letzte Worte“ oder „Abschiedsspeedlog“ sind hier als Beschreibungen fehl am Platz, denn ich bin beim Verfassen dieses Speedlogs keinesfalls traurig. Nach über sechs Wochen in der Redaktion der »bike und business« überwiegen auf jeden Fall die Dankbarkeit und der Spaß, den ich hier hatte.

Eine Flut an Reizen

Als ich Anfang August die Redaktion betrat, hätte ich mir niemals vorstellen können, wie schnell die Zeit vergehen wird. In meinen Augen ist das größte Lob, welches ein Praktikant einem Unternehmen machen kann, dass er sich zu keinem Zeitpunkt als Praktikant gefühlt hat, sondern als Teil der Redaktion. Dieses Gefühl hatte ich bei der »bike und business« ab dem ersten Moment. Entgegen der vielen Praktikums-Klischees musste ich hier keinen einzigen Kaffee kochen, sondern durfte sofort selbst Artikel publizieren und selbstständig für meine Reportage recherchieren. Nach einer ausführlichen Einweisung in die komplexen Redaktionssysteme am ersten Tag konnte ich direkt loslegen und für euch alle die neuesten News aus der Welt des Zweirads bereitstellen. Egal ob Neuvorstellungen von Bikes und Ausrüstung oder Zusammenfassungen von Events, jeder Artikel hatte seinen Reiz und ich habe auf jedem Themengebiet sehr viel dazu gelernt.

Abenteuer Newsletter

Es kommt auch nicht alle Tage vor, dass man als Praktikant einen Newsletter an tausende Abonnenten verfassen darf, doch als Mister Motorrad in seinen wohlverdienten Urlaub ging, wurde genau das Realität. Dass ich für die kommende Printausgabe zwei Artikel (u.a. das Thema des Monats) vorbereiten dürfte, ist für einen Praktikanten im journalistischen Bereich natürlich die Kirsche auf dem Eis und hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Die Rolle der Kollegen

Die Eingewöhnung wurde mir aber auch dank eines großen Vertrauensvorschusses und tollen Kollegen, die ich zu jeder Zeit um Hilfe bitten konnte, leicht gemacht. Die eine oder andere Geburtstagsfeier mit Kuchenbuffet war natürlich auch ein schöner Nebeneffekt während meiner Zeit in der Redaktion. Auch die „Übernahme“ unserer Facebookseite und die Interaktion mit der Biker-Community war eine tolle Erfahrung für mich, die ich zuvor so noch nicht erleben dürfte.

Alles in allem habe ich bei der »bike und business« sehr viele tolle und ausnahmslos positive Erfahrungen machen dürfen, für die ich immer mehr als dankbar sein werde. Ich hätte nicht gedacht, dass aus einem Autoenthusiasten wie mir so schnell ein eingefleischter Motorradfan werden würde, der sich und seiner Umwelt klipp und klar signalisiert, dass er jetzt trotz aller gesellschaftlichen und familiären Unkenrufe den Motorradführerschein anpacken will.

Lieber Stephan,

Vor ein paar Monaten führte ich noch bei der Vogel Communications Group mein Vorstellungsgespräch und hatte sehr viel Respekt vor der Aufgabe in deiner Redaktion. Du hast mir in den vergangenen Wochen geholfen, viele Erfahrungen im medialen Bereich zu sammeln und auf den verschiedensten Ebenen tätig zu sein. Ich danke dir für ein unglaublich lehrreiches und spannendes Praktikum, dass mich endgültig von meinem Berufswunsch Redakteur überzeugt hat. Auch für dein Vertrauen mir gegenüber, mir die Obhut des Speedlogs während deines verdienten Urlaubs mir anzuvertrauen, kann ich mich nur bedanken. Ich hatte hier nie das Gefühl, ein Praktikant zu sein, sondern ein Redakteur, dessen Meinung gefragt sind und dessen kreative Ideen von Bedeutung sind. Du hast mir von Anfang an mit viel Kompetenz und auch einer gewissen Portion Geduld den Einstieg in die Motorradszene ermöglicht und meine Begeisterung sowohl für das Zweirad, als auch für die redaktionelle Arbeit weiter gesteigert. Für all diese Dinge bedanke ich mich hiermit herzlichst bei dir und hoffe bei der nächsten Motorrad-Tour mit dabei sein zu können; mit dann bestandenem Motorradführerschein – mein nächstes ehrgeiziges Projekt neben dem Studium – und hoffentlich bald eigener Maschine. Welche das sein wird, weiß ich zwar noch nicht genau. Ich habe jetzt so viele tolle und emotional begeisternde Modelle kennengelernt, die mir Bock auf''s Bike machen. Da wird die Wahl zur Qual.

Ich hoffe, dass dies nicht die letzten Worte sind, die ich auf dieser Website verfasst habe und sage deshalb: Auf Wiedersehen »bike und business« – und hoffentlich bis bald!

Florian Fraunholz

(ID:45498858)