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Wie funktioniert Social Media für Zweiradhändler?

Autor / Redakteur: Susanne Held / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Sven Rödel, Leiter Internet und digitale Medien bei Limbächer & Limbächer, zeigte auf der 2. Fachtagung „bike und business“ in Würzburg, wie herausfordernd die schönen neuen Online-Welten für die Zweiradbranche noch sind.

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Sven Rödel, der „Mister Social Media“ bei Limbächer & Limbächer.
Sven Rödel, der „Mister Social Media“ bei Limbächer & Limbächer.
( Johannes Untch )

Ein Höhepunkt auf der 2. Fachtagung „bike und business“ im Vogel Convention Center in Würzburg war der Vortrag von Sven Rödel, bei Limbächer & Limbächer Bikers World in Filderstadt, für den Internetauftritt und die gesamte digitale Kommunikation zuständig. Limbächer zählt zu den größten Motorradhändlern der Republik und vermarktet gegenwärtig rund 2.500 Fahrzeuge jährlich. Social Media-Aktivitäten gehören zum Alltag des Referenten und nachdem er sich anfänglich mit dem Marktführer Facebook beschäftigte (der Händler hat derzeit 5.320 Fans), kamen Youtube, Myspace, Twitter (30 Follower), Xing und LinkedIn hinzu.

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Den großen Vorteil der sozialen Netzwerke sieht Rödel vor allem in ihrer enormen Schnelligkeit. Nachrichten werden sofort mit anderen geteilt und können so schneller große Massen erreichen als z.B. die Tagesschau. Auf der Facebook-Seite von Limbächer wird aktuell zur „Desmo-Party“ eingeladen, wo auch die neue Ducati 1199 Panigale vorgestellt wird oder andere Produktneuheiten aus der vielseitigen Markenwelt des Händlers. Sehr gut von den Limbächer-Fans angenommen werden mittlerweile auch Bewegtbildangebote auf Facebook und auf Youtube. So drehte kürzlich Five-Stars-Performance-Geschäftsführer Sidney Hoffmann einen Film in Filderstadt. Das „Makig of“ sieht man bei Limbächer im Netz

Rödels Ziel für die Facebookseite von Limbächer & Limbächer ist es, die Emotionen für Motorräder auch in der kalten Jahreszeit wachzuhalten. Weiterhin gibt er konkrete Ratschläge für Unternehmen, die sich in die sozialen Netzwerke trauen wollen. Zunächst sollte man sich Gedanken darüber machen, welches Ziel erreicht werden soll. Die Händler sollten sich über ihr Image, ihre Stärken und ihre Schwächen Gedanken machen und sich überlegen, wie sie sich präsentieren wollen. Er glaubt an den enormen Vorteil der sozialen Medien gegenüber den Printmedien. Der direkte Kontakt zum Kunden und die Aktualität der Meldungen seien ein enormer Vorteil. Er ermutigt daher seine Zuhörer, den Schritt zu wagen und, wenn sie schon Erfahrungen in dem Bereich der sozialen Netzwerke haben, diese rasch auszubauen. Sven Rödel: „Wer jetzt nicht zwei, drei Schritte auf einmal nimmt“, erklärt er, „der schafft es nicht“. Social Media im Motorradhandel sei nicht mehr Science-fiction, sondern bereits Gegenwart. Darüber sollten sich alle Unternehmen im klaren sein.

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