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Wildwarner Siren 7: Mit 120dB gegen Rehe

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Nika-Lena Störiko

Gegen einen plötzlichen Wildunfall ist man als Autofahrer meist machtlos. Mit einer kleinen Sirene könnten sich diese künftig aber verhindern lassen.

Das Wild-Warngerät Siren7 wiegt rund 50 Gramm und nur ist wenige Zentimeter groß.
Das Wild-Warngerät Siren7 wiegt rund 50 Gramm und nur ist wenige Zentimeter groß.
(Bild: Siren7)

Zwar haben die meisten Autofahrer persönlich noch keinen Wildunfall erlebt, doch sind diese in Deutschland keineswegs selten, wie die alljährlich veröffentlichten Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und auch die vielen Warnhinweise an Landstraßen verdeutlichen. Bis auf eine aufmerksame und defensive Fahrweise gab es für Autofahrer bislang keinen Schutz vor einem solchen Ereignis. Ein Warnsystem namens Siren7 soll das ändern.

Dabei handelt es sich um eine gut 50 Gramm schwere und rund 60 Euro teure Apparatur, die in den Frontbereich eines Fahrzeugs montiert wird und ein Warnsignal aussendet. Neben Pkw lassen sich auch Wohnmobile oder Motorräder damit ausstatten. Siren7 benötigt keine Stromversorgung, sondern entwickelt seinen Warnton durch Fahrtwind. Ab etwa 70 km/h soll das Gerät seine volle Wirkung entfalten und mit bis zu 300 Meter Reichweite ein 120 dB lautes Geräusch aussenden, das sich speziell an Rehe, Wildschweine und Füchse richtet. Während Menschen den Ton nicht wahrnehmen, ist er laut Hersteller für Haustiere wie Hunde zwar hörbar, jedoch nicht störend.

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