Willkommen im Benchmark-Club!

Anmerkungen zu aktuellen Branchenthemen

| Autor: Stephan Maderner

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin. (Bild: Vogel Communications Group)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 41/I), Folge 725: Nachdem meine Redaktionspraktikantin Melissa vom Bikerland wieder an ihre Alma Mater in Mainz zurückgekehrt ist und sich statt der Onlinemeldungen für »bike und business« wieder um ihre Linguisitik und Komparatistik kümmert...

...ist der Staffelstab weitergereicht worden an Jan Matzke-Volk, der eben sein Studium der Medienkommunikation an der Uni Würzburg beendet hat und auf die Benotung seiner Bachelorarbeit zum Thema „Die Wirkung von Erotik in der Werbung“ wartet. Bevor es dann für ihn schulisch wie beruflich weitergeht, möchte er möglichst viele Praxiserfahrungen sammeln und ist dabei auf die Vogel Communications Group gestoßen. Er wird der »bike und busienss«-Redaktion acht Wochen lang unter die Arme greifen und in die B2B-Welt der Motorräder, Roller, Quad/ATV, Trike & Co. reinschnuppern. Wir freuen uns, lieber Jan, welcome on board!

Willkommen möchte ich auch allen Händlern und Werkstätten zurufen, willkommen im »bike und business«-Benchmark-Club! Dieser Tage sind deren aktuell rund 100 Teilnehmer damit beschäftigt, uns bis zum 21. Oktober ihre Daten zur Geschäftsentwicklung des letzten Jahres und der ersten acht Monate dieser Saison für die vergleichende Analyse zu melden. Wie – Sie haben noch nichts von unserem Benchmark-Club gehört? Dann wird es aber höchste Zeit.

Seit über sechs Jahren gibt es die Ideenfabrik der Zukunftsdealer, die im »bike und business«-Benchmark-Club organisiert sind. „Von den Besten lernen!“, heißt es in dem fruchtbaren Erfahrungsaustausch für Motorradhändler. Es geht um Fragen wie: Wie hoch muss meine Eigenkapitalquote sein? Wie steht es um den Gewinn nach Unternehmerlohn? Welche notwendigen Roherträge bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen muss ich erwirtschaften, um rentabel zu sein? Wie steht es um die bezahlbare Miete oder die anstehende Immobilieninvestition? Wie viele Stunden pro produktivem Mechaniker müssen verkauft werden, damit ich wettbewerbsfähig bin? Welcher Stundenverrechnungssatz ist bei mir machbar? Welche Standzeiten bei Neu- und Gebrauchtmotorrädern kann ich mir leisten?

Wenn diese oder ähnliche Fragen Sie bewegen und Sie fundierte Antworten darauf erhalten möchten, dann sollten Sie darüber nachdenken, Mitglied im »bike und business«-Benchmark-Club zu werden. Was ist dazu nötig? Einfach Anmelde-E-Mail schicken an den »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner , nach Aufforderung im kommenden Herbst über eine spezielle CSB-Schnittstelle Ihre betriebswirtschaftlichen Daten melden und am nächsten Workshop am 21. November in Würzburg teilnehmen.

Die Geschichte des Clubs

Rückblende: Die Geburtsstunde des Benchmark-Clubs schlug Ende Januar 2013 in Köln; damals initiiert und besiegelt von der »bike und business«-Redaktion, von CSB Software und von BBE Automotive. Inzwischen unterstützen seit vielen Jahren auch die Santander Consumer Bank und Motul Deutschland den Club der an der Zukunft interessierten Motorradhändler. Ihm gehören inzwischen 100 Händlerbetriebe an.

Verbesserungspotenzial entdecken und von den Besten lernen Was steckt dahinter? Kern des Clubs ist ein fabrikatsübergreifender Betriebsvergleich mit anonymisierten Daten mit dem Ziel, relevante und aussagekräftige Kennzahlen zu erwerben. Die Auswertung übernimmt immer treuhänderisch der bekannte Händlerberater Martin Berning von BBE Automotive. Jedem teilnehmenden Betrieb liegt eine individuelle Auswertung vor, die Potenziale aufzeigt und ob man unterhalb oder oberhalb der Benchmark operiert. Einmal im Jahr werden diese Zahlen erhoben, das nächste Mal im Oktober. Ein- bis zweimal jährlich werden die Ergebnisse der Zahlenanalyse dann in einem intensiven Erfahrungsaustausch unter rund 30 Händlerkollegen besprochen.

Das sagen die Mitglieder aus dem Handel

Es geht um Zahlen, Daten, Fakten, die Herausforderungen des Zweiradgeschäfts von morgen. Warum sollte man als Händler beim Benchmark-Club und den Workshops auf alle Fälle dabei sein? Dazu einige Stimmen von Benchmark-Club-Mitgliedern. Zum Beispiel Achim Trinkner von Zweirad Trinkner in Löchgau: „Es ist wichtig, sich ab und an Gedanken über sein Unternehmen zu machen und sich zu überlegen, wo sein Betrieb noch Verbesserungspotenzial hat. Wie macht es ein Kollege, kann ich davon etwas bei mir umsetzten? Auch der Zahlenvergleich mit den BESTEN ist mir wichtig, dann sehe ich, wo ich mit meinem Motorradhaus stehe. Ja, es ist mir einer der wichtigsten Termine, wenn nicht d e r Wichtigste im Jahr – nach dem Urlaub mit meiner Familie!“

Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten liefert wertvolle Tipps Lüder Eckhoff von Scholly's Motorrad in Kirchlinteln und Drakenburg sagt: „Die Workshops sind wirklich gut und fördern viele Ideen zu Tage, die umsetzbar sind. Die Teilnahme am Club sollte eigentlich Pflicht für jeden Motorradhändler in Deutschland sein.“ Für Axel Roewer vom Roewer Motorradzentrum in Berlin ist klar: „Der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten liefert wertvolle Infos über die eigene Marke hinaus und Einblicke in die Arbeit von Dienstleistern, ohne die unsere Branche nicht funktionieren würde. Das fördert das Verständnis für professionelle Abläufe.“

Legen Sie die Benchmark-Latte ein Stück höher

Die Aufgabe des Clubs ist es, den Händlern zu zeigen, wie sie im Vergleich zur Konkurrenz dastehen, wo Nachholbedarf besteht und was sie von anderen lernen können. Der Club trifft sich regelmäßig, zum Beispiel in Saarlouis (2013), in den Räumen der Santander Consumer Bank in Mönchengladbach (2014), bei der Vogel Communications Group in Würzburg (2015, 2016 und 2017) sowie bei Motul in Köln (2018). Die nächsten Workshops finden statt am 21. November 2019 in Würzburg und am 18. und 19. Februar 2020 beim Harley- und Bekleidungshändler Dieter Börjes in Augustfehn; hier dann mit einem Get-together am Vorabend sowie einer Besichtigung des beeindruckenden Unternehmens an der Nordseeküste. Höchste Zeit also, um sich endlich einmal mit Händlerkollegen auszutauschen und um die eigene Benchmark-Latte ein Stück höher zu legen. Also wie gesagt: Seien Sie herzlich willkommen im Club! Ich freue mich auf jeden einzelnen, eines meiner Lieblingsprojekte soll wachsen.

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