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Yamaha gibt Mehrwertsteuersenkung an Kunden weiter

Der Importeur in Neuss geht in die Offensive: Für zahlreiche Yamaha-Modelle gilt der neue, angepasste Preis bereits ab sofort. Dadurch sollen Kunden animiert werden, ihre Motorradanschaffung nicht in die Zukunft zu verschieben.

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Marcel Driessen, Geschäftsführer Yamaha Motor Deutschland, will maximale Preistransparenz für die Kunden.
Marcel Driessen, Geschäftsführer Yamaha Motor Deutschland, will maximale Preistransparenz für die Kunden.
(Bild: Stephan Maderner)

Finanzminister Olaf Scholz will „mit Wumms aus der Krise“ und hat u.a. mit der Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Darauf lässt Yamaha Taten folgen und gibt die Mehrwertsteuersenkung zum 1. 07.2020 direkt an Endkunden weiter – „und das ohne Wenn und Aber“, wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt. Bereits ab sofort biete man gemeinsam mit den Handelspartnern diese Reduzierung für ausgewählte Modelle an. Die unverbindliche Preisempfehlung wurde für alle Produkte angepasst.

Bereits zum 1. Juni hatte Yamaha die Preisdarstellung auf der Homepage angepasst und zeigt nun als Hauptpreis die UVP inklusive der anfallenden Hersteller-Nebenkosten (nicht mehr wie bisher die UVP zuzüglich Nebenkosten), damit der Kunde den Gesamtpreis auf den ersten Blick sieht.

An dieser transparenten Darstellung will man in Neuss auch weiterhin festhalten. Die neuen unverbindlichen Preisempfehlungen inklusive Nebenkosten werden ohne Rundungen dargestellt. Somit sieht der Endkunde direkt, dass Yamaha die Preisempfehlungen an die gesenkte Mehrwertsteuer anpasst.

Da sich einige Kunden nun überlegen werden, ob sie ihren Motorradkauf auf den Zeitraum nach dem 1. Juli 2020 verschieben sollen, bietet Yamaha gemeinsam mit teilnehmenden Handelspartnern diesen Preisvorteil schon jetzt für ausgewählte Modelle an.

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