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Yamaha: Jörg Breitenfeld ist der neue Deutschland-Chef Präsident Eishin Chihana verlässt das Land

Zum Jahresende verlässt Präsident Eishin Chihana die Kommandobrücke von Yamaha Motor Deutschland und überlässt Jörg Breitenfeld als neuem Country Manager das Steuerruder der japanischen Marke.

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Eishin Chihana (li.) und der neue Country Manager Deutschland Jörg Breitenfeld.
Eishin Chihana (li.) und der neue Country Manager Deutschland Jörg Breitenfeld.
(Foto: Yamaha Motor Deutschland)

Seit dem 1. Oktober 2013 ist Jörg Breitenfeld der neue Country Manager für Yamaha Motor Deutschland. Er blickt zurück auf eine mehr als 20jährige Erfahrung auf dem deutschen Motorradmarkt. „Wir sind davon überzeugt, dass er mit seinem Sachverstand eine starke Führungsposition als Chef unseres Unternehmens übernehmen wird. Er wird der neue Team-Leader von Yamaha Motor Deutschland und bei seiner Aufgabe von den bekannten Mitarbeitern unterstützt“, sagt Eishin Chihana, Präsident der Yamaha Deutschland GmbH.

Die Verpflichtung von Jörg Breitenfeld stehe im Einklang mit den Prinzipien der globalen Politik innerhalb der Yamaha-Organisation, mit dem Ziel eines weiteren Wachstums des Unternehmens. Dazu zählt die zunehmende Besetzung von Führungspositionen in den einzelnen Ländern durch Persönlichkeiten der jeweiligen Nationalität. Zielsetzung sei, noch schneller auf die nationalen Märkte, die Trends und auch die Stimmen der Handelsorganisationen reagieren zu können. Eishin Chihana beendet zum Jahresende seine Tätigkeit als Präsident bei Yamaha Motor Deutschland, um sich neuen Herausforderungen innerhalb der Yamaha-Welt zuzuwenden. „Es erfüllt mich mit Wehmut, wenn ich an den Tag denke, an dem ich Deutschland verlassen muss“, so Chihana.

Der neue Country Manager Jörg Breitenfeld ist tief im deutschen Motorradmarkt verwurzelt. Zuletzt war er Geschäftsführer der Arai Helmet Deutschland GmbH. Es gab und gibt kaum eine Messe, Veranstaltung oder Rennstrecken-Event, wo man dem Manager nicht über den Weg läuft. Breitenfeld ist 50 Jahre alt, hat drei Kinder und ist nach eigenen Angaben „verrückt nach Motorrädern“. „Ich bin stolz drauf und glücklich darüber, künftig das Yamaha-Banner hochhalten zu können“, teilt der neue Yamaha-Deutschland-Chef mit. Zusammen mit den Mitarbeitern in Neuss wolle er sich mit der Marke Yamaha in einem „nicht immer ganz einfachen Markt behaupten“.

Yamaha ist nach Breitenfelds Meinung sehr gut aufgestellt. „Die neuen 2014er-Produkte versprechen Erfolg. Das Drei-Zylinder-Konzept wird in allen Tests enthusiastisch gefeiert, die neue XV 950 ist unser neuer Star im Sport-Heritage-Segment und die YZF-Modell behaupten sich im schwierigen Sportmarkt. Was will man mehr?“

In den nächsten drei Monaten vollzieht die Yamaha-Führung in Deutschland einen geordneten und geplanten Übergang. Erste formulierte Ziele der neuen Deutschland-Spitze von Yamaha sind die Stärkung des Markenimages und eine intensive Kommunikation mit den Yamaha-Vertriebspartnern.

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