Yamaha-Rückruf: Kupplung und Ölpumpe machen Sorgen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Die Baureihen YZF-R3 und MT-03 müssen für zwei Stunden in die Werkstatt, um einen Kupplungsausfall und Motorschaden vorzubeugen.

Firma zum Thema

Die Yamaha MT-03 der Jahrgänge 2014 bis 2016 muss zurück in die Werkstatt.
Die Yamaha MT-03 der Jahrgänge 2014 bis 2016 muss zurück in die Werkstatt.
(Bild: Yamaha/www.alessiobarbanti.com)

Bei den Yamaha-Modellen YZF-R3 und MT-03 (Typ RH07) aus dem Bauzeitraum 2014 bis 2016 kann es zu zwei sicherheitsrelevanten Problemen kommen. In Deutschland ruft der Importeur daher insgesamt 1.359 Maschinen für zwei Stunden in die Vertragswerkstatt. Sorgenkinder sind die Kupplung und die Ölpumpe.„Das Drucklager der Kupplung wurde bei der Konstruktion des Motors nicht ausreichend groß gewählt und ist somit der Belastung bei häufiger Betätigung nicht gewachsen und kann unter Umständen brechen“, teilte Yamaha Motor Deutschland auf Anfrage mit. Um einen Kupplungsausfall vorzubeugen, wird eine modifizierte Kupplungsdruckplatte montiert.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Bei der Ölpumpe ist das Überdruckventil falsch dimensioniert, was „dazu führt, dass zu hohe Kräfte auf das Ölpumpen-Antriebsrad wirken“, so der Importeur in seinem Statement. Breche das Antriebsrad, werde der Motor nicht mehr mit Öl versorgt. „Das wiederum kann zur Folge haben, dass der Motor Schaden nimmt, bzw. im bzw. im schlimmsten Fall fest geht.“ Die Ölpumpe wird daher getauscht.

(ID:44149730)