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Yamaha ruft WR 125 R zurück

Deutschland-Importeur fährt Rückrufaktion wegen möglichen Bruchs des hinteren Federbeins.

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Sicherheits-Rückruf für Yamaha erfolgreiche WR 125 R.
Sicherheits-Rückruf für Yamaha erfolgreiche WR 125 R.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hersteller Yamaha in Frankreich hat den deutschen Importeur darüber informiert, dass es bei oben genannten und in der Anlage beschriebenen Fahrzeugen unter Umständen zu einem Bruch des hinteren Federbeins kommen kann. Dieses Problem kann sich darin äußern, dass bei einem starken Ausfedern des Federbeins im schlimmsten Fall die zu schwach ausgelegte Dämpferkolbenmutter vom Gewinde des Dämpferkolbens rutscht und das Federbein dadurch keine Führung bzw. Wirkung mehr hat. Tritt dieser Fall ein, kann es zu einem plötzlichen Absinken des Fahrzeughecks kommen, was wiederum die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs beeinträchtigt.

Da dies sicherheitsrelevant ist, hat sich der verantwortliche Importeur für Deutschland mit Sitz in Neuss dazu entschlossen, eine kontrollierte Rückrufaktion durchzuführen. Dies bedeutet, dass der Importeur - außer den Kunden selbst - auch die Händler und die Presse informiert. Betroffen sind Fahrzeuge der Marke Yamaha Modell WR 125 R Typ DE07. Betroffen sind die Fahrgestell-Nummern VG5DE071000000101 bis VG5DE071000004421.

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Alle Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden gebeten, sich schnellstmöglich mit ihrem autorisierten Yamaha-Vertragshändler in Verbindung zu setzen, um einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren. An allen Fahrzeugen, die sich innerhalb des oben genannten Fahrgestellnummern-Kreises befinden, wird das hintere Federbein gegen eine modifizierte Version kostenlos getauscht.

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