Yamaha ruft X-Max 400 zurück

Fehlerhafte Verbindung zwischen Schlauch und Metallleitung

| Redakteur: Stephan Maderner

Yamaha ruft seinen X-Max 400 zurück.
Yamaha ruft seinen X-Max 400 zurück. (Foto: Yamaha)

Rückrufaktion für den Yamaha X-Max 400-Scooter: Möglicher Defekt an der hinteren Bremsleitung des Rollers.

Der Hersteller Yamaha Frankreich hat den deutschen Yamaha-Importeur in Neuss darüber informiert, dass es bei Fahrzeugen Yamaha X-Max 400 Typ SH07, Fahrgestell-Nummern VG5SH071000001600 bis VG5SH071000002424 unter Umständen zu einem Ausfall der hinteren Bremse kommen kann. Grund dafür sei eine fehlerhafte Verbindung zwischen dem Schlauch und der Metallleitung der hinteren Bremsleitung. Diese Verbindung wurde, bei einer geringen Stückzahl, während der Herstellung mit einem falschen Werkzeug bearbeitet, wodurch ein Teil der Verbindung nicht korrekt ausgeführt wurde. Dadurch sei keine ausreichende Verbindung zwischen dem Schlauch und der Metallleitung gewährleistet, wodurch die Gefahr bestehe, dass die beiden Teile während einer Bremsung getrennt werden. Sollte dieses passieren, ginge im schlimmsten Fall der Bremsdruck verloren und die hintere Bremse fällt aus.

Da es sich hierbei um eine sicherheitsrelevante Eigenschaft handelt, hat sich Yamaha Motor Deutschland als verantwortlicher Importeur entschlossen, eine kontrollierte Rückrufaktion durchzuführen. Die Rückrufaktion beinhaltet die Überprüfung der hinteren Bremsleitung. Wenn bei der Überprüfung festgestellt wird, dass die Verbindung an der Bremsleitung nicht korrekt ausgeführt wurde, wird die hintere Bremsleitung getauscht. Die Überprüfung bzw. der Bremsleitung erfolgt für Kunden kostenlos. Alle Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden gebeten, sich schnellstmöglich mit ihrem autorisierten Yamaha-Vertragshändler in Verbindung zu setzen, um einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren.

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