Yamaha ruft YZF-R1 zurück

In Deutschland sind 791 Maschinen betroffen

| Autor: Stephan Maderner

Yamaha ruft seinen Supersportler YZF-R1 in die Werkstätten zurück.
Yamaha ruft seinen Supersportler YZF-R1 in die Werkstätten zurück. (Foto: Yamaha/Alessio Barbanti)

Yamaha ruft Supersportler YZF-R1 wegen möglichem Bruch der Getriebzahnräder in die Werkstätten zurück.

Der Hersteller Yamaha in Japan hat Yamaha Motor Deutschland darüber informiert, dass es bei den Fahrzeugen des Modells Yamaha YZF-R1/YZF-R1M Typ RN 32 mit den Fahrgestell-Nummern JYARN321000000301 bis JYARN321000003245, JYARN322000000301 bis JYARN322000000933, JYARN326000000301 bis JYARN326000001167 und JYARN327000000301 bis JYARN327000000446 unter Umständen zu einem Bruch der Getriebezahnräder des zweiten, dritten oder vierten Ganges kommen kann. Die Umstände, die dazu führen können, sind zum einen eine hohe Belastung des Getriebes, bei z.B. Einsätzen auf der Rennstrecke und zum anderen auch unsauber durchgeführte Schaltvorgänge.

Der Grund für den möglichen Bruch der Getriebezahnräder liegt in der Konstruktion und der Materialwahl der Bauteile, welche den hohen Belastungen nicht standhalten. Da es sich hierbei um eine sicherheitsrelevante Eigenschaft handelt, haben wir uns als verantwortlicher Importeur dazu entschlossen, eine kontrollierte Rückrufaktion durchzuführen.

Die Modifikation beinhaltet die Montage eines neuen, modifizierten Getriebes. Dieses erfolgt für den Kunden kostenlos. Alle Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden gebeten, sich schnellstmöglich mit ihrem autorisierten Yamaha-Vertragshändler in Verbindung zu setzen, um einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren.

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