Yamaha-Studien MWC-4 und Motoroid

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Fabian Pfeiffer

Die Mobilitätszukunft wird elektrisch. Yamaha stellt in Tokio zwei Studien vor, die besonders viel Lust darauf machen.

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Das Motoroid wird rein elektrisch angetrieben.
Das Motoroid wird rein elektrisch angetrieben.
(Bild: Yamaha)

Yamaha stellt auf der Tokyo Motor Show (27. Oktober bis 5. November) als Weltpremieren zwei spektakuläre Fahrzeug-Studien vor. Neben dem futuristischen E-Motorrad Motoroid zeigen die Japaner mit dem MWC-4 ein elektrisch angetriebenes, vierrädriges Elektro-Mobil, das Fahreigenschaften von Auto und Motorrad kombiniert.

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Beim Motoroid handelt es sich um ein Zweirad, das sich optisch weit jenseits konventioneller Motorrad-Designs bewegt. Eigentlich weisen nur die beiden Räder die Studie als Motorrad aus. Auf den zweiten Blick lassen sich ein freischwebender Sitz und zwei Lenkergriffe am oberen Vorbau der Maschine erkennen. Das organische Design besticht durch wuchtige aber einfache Teile. So bilden Hinterradschwinge und der Rahmen optisch eine Einheit. Unten am Rahmen angehängt befindet sich ein Batterie-Kasten mit dosenartigen Behältern, bei denen es sich vermutlich um Akkus handelt. Viel verrät Yamaha nicht über diesen gewagten Entwurf, deutet allerdings an, dass das Motoroid dank künstlicher Intelligenz mit seinem Fahrer wie ein Lebewesen kommunizieren kann.

Beim MWC-4 handelt es sich um eine Art Hightech-Twizy, der dank Neigungstechnik allerdings deutlich mehr Fahrspaß als der Mini-Stromer von Renault bieten dürfte. Das vierrädrige Gefährt mit einer zu den Seiten offenen Fahrerkabine dürfte Komforteigenschaften eines Autos mit dem Kurvenverhalten eines Motorrads kombinieren. Laut Yamaha bietet der MWC-4 ein von Motorrädern und Musikinstrumenten inspiriertes Design. Angetrieben wird das Konzeptfahrzeug von einem Elektromotor. Um alltagstaugliche Reichweiten zu ermöglichen, ist zudem ein Range-Extender an Bord.

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