Yamaha: The next level bei Jauch und alkoholfreiem Weizen

Motorradneuheiten auf der Wohnzimmer-Couch

| Autor: Stephan Maderner

Drei neue Serienmodelle

SP-X/Ulf Böhringer – Yamaha präsentiert drei neue Serienmodelle, die bei den Vertretern anderer (japanischer) Marken vermutlich Sorgenfalten auf der Stirn hervorrufen werden. Sie scheinen nämlich geeignet, Yamahas in diesem Jahr wiedergewonnene Position als volumenstärkste Marke des europäischen Motorradmarktes zu zementieren. Ein extremer Hingucker ist die MT-10 geworden, Flaggschiff der in ganz Europa extrem erfolgreichen MT-Reihe; bei ihr ist die Drehmoment-Entwicklung besonders ausgeprägt. Diese Eigenschaft verspricht Yamaha auch bei der mit dem 1000-Kubikzentimeter-Vierzylindermotor aus dem Superbike R1 ausgerüsteten MT-10; zugunsten von viel Kraft bei unteren und mittleren Drehzahlen wurde das Triebwerk aber kräftig überarbeitet. Die MT-10 ist mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet. Auch das Fahrwerk mit dem extrem kurzen Radstand von 1,40 Metern wurde von der R1 abgeleitet. Weitere technische Daten hält Yamaha noch unter Verschluss. Die MT-10 wird erst im Sommer 2016 auf den Markt kommen.

Weniger stark polarisierend ist die Optik des zweiten Modells der Sport-Heritage-Linie ausgefallen; die XSR 900 basiert, wie das kürzlich erst vorgestellte kleinere Modell XSR 700, ebenfalls auf einem MT-Modell, in diesem Fall der MT-09. Wie bei dieser stellt das Herzstück der XSR900 ein 850 Kubikzentimeter großer Dreizylinder-Reihenmotor dar, der 115 PS leistet. Trotz der historisierenden Gestaltung ist die XSR900 ein durch und durch modernes Motorrad, das mit Traktionskontrolle, drei Fahrmodi und einer Antihopping-Kupplung technisch up-to-date ist. Verfügbar sein soll die XSR900 bereits im März 2016.

In Mitteleuropa dürfte die dritte Yamaha-Neuheit, die MT-03, vermutlich nur eine Nebenrolle spielen; mit ihrem 320 Kubikzentimeter großen Zweizylinder-Motor stellt sie eine Besonderheit in dieser Klasse dar. Die MT-03 basiert technisch auf dem kleinen Supersport-Motorrad R3, von der das 42 PS leistende Triebwerk, aber auch das Chassis abgeleitet worden sind.

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