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ZIV: E-Bikes nicht schlechter stellen als E-Autos

| Redakteur: Florian Fraunholz

Die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung, E-Bikes bei der Absenkung der Besteuerung von Elektro- und Hybridfahrzeugen als Dienstwagen auszuschließen, stößt beim Zweirad-Industrie Verband (ZIV) auf Unverständnis.

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Pedelecs wie der Stromer ST-1 (im Bild) kommen, wenn sie als Dientsräder genutzt werden, nicht in den Genuss von Steuererleichterungen.
Pedelecs wie der Stromer ST-1 (im Bild) kommen, wenn sie als Dientsräder genutzt werden, nicht in den Genuss von Steuererleichterungen.
(Bild: Stephan Maderner )

Auf einer Kabinettssitzung in diesen Tagen hat die Bundesregierung beschlossen, die monatliche Besteuerung von Dienstwagen von 1 Prozent des Listenpreises durch den Arbeitnehmer bei Elektro- und Hybridfahrzeugen auf 0,5 Prozent herabzusetzen. Die steuerliche Förderung von Diensträdern, speziell von E-Bikes, sei aber von dieser Regelung ausgenommen.

Aus Sicht des Zweirad-Industrie-Verbandes sollte diese Förderung explizit auch auf Elektrofahrräder ausgedehnt werden.Laut ZIV sei es nicht nachzuvollziehen, dass E-Bikes als Vorreiter einer neuen, klimafreundlichen Mobilität, von der Neuregelung nicht profitieren.

Die Umweltbilanz von Fahrrädern- und E-Bikes ist laut Aussage des ZIV weitaus besser, als die von Elektroautos. Ginge es der Bundesregierung also um Klimaschutz und Luftreinhaltung, so sende sie mit der Neuregelung falsche Signale in Richtung der Arbeitgeber.

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