ZIV fordert Nachbesserung

Redakteur: Alisa Götz

Der ZIV fordert Nachbesserungen beim Verordnungsentwurf des BMVI zur Benutzung von Radwegen und der Einführung eines neuen Verkehrsschildes.

Firma zum Thema

Der ZIV fordert Nachbesserungen beim Entwurf des BMVI.
Der ZIV fordert Nachbesserungen beim Entwurf des BMVI.
(Foto: ZIV)

Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat einen Verordnungsentwurf vorgelegt, mit dem unter anderem die Benutzung von Radwegen durch E-Bikes neu geregelt werden soll. Laut diesem Entwurf soll auch ein neues Verkehrsschild eingeführt werden, womit Fahrradwege für elektrisch betriebene Fahrräder freigegeben werden.

Das Problem, das der Zweirad-Industrie-Verband e.V. darin sieht, ist der Begriff des E-Bikes. Der BMVI meint damit nur Elektrofahrräder, die mit einem Drehgriff oder Schaltknopf mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometer pro Stunde fahren können, auch wenn der Fahrer nicht gleichzeitig in die Pedale tritt. Damit sind im Prinzip Mofas gemeint, für die es bereits ein Zusatzschild gibt und für die die Radweg-Nutzung geregelt ist.

Der ZIV fordert nun, dass auch E-Bikes die bis zu 45 Kilometer pro Stunde fahren können, und Pedelecs, die nur wenn der Fahrer auch in die Pedale tritt bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell werden, in den Entwurf eingeschlossen werden.

Der ZIV will damit das E-Bike zu einer noch attraktiveren Alternative zum Pkw machen und für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Immer mehr Berufstätige steigen für ihren Arbeitsweg auf E-Bikes um. Vor allem diese Zielgruppe versucht der ZIV weiter zu unterstützen. „Um diesen Trend zu fördern, müssen nach unserer Auffassung Radwege, die baulich dafür geeignet sind, für alle E-Bikes freigegeben werden“, so Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des ZIV.

(ID:43911468)