ZRM Zworad AG: Mit der Service-Flatrate zur Business-Excellence

Bike-Faszination in allen Facetten

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Martina Eicher

(Bild: Stephan Maderner)

Die ZRM Zowrad AG aus Mannheim ist ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Motorradbetrieb, nicht nur wegen der Aktiengesellschaft im Namen. In Sachen kreativer Vertrieb und Service macht der Truppe um Uwe H. Sommer keiner so schnell etwas vor.

Motorradhändler, die niemals nachlassen, das Beste aus sich herauszuholen und sich ständig zu verbessern, sind rar am Zweiradstandort Deutschland. Die ZRM Zworad AG gehört zu den wenigen Unternehmen, für die Optimierung ein nie endender Prozess ist. Uwe H. Sommer, der Vorstandsvorsitzende des Mannheimer Mehrmarkenhändlers – der sich vor 15 Jahren die Rechtsform der Aktiengesellschaft gab –, nutzt Wettbewerbe wie den Award „Motorradhändler des Jahres“ oder nimmt regelmäßig am fabrikatsübergreifenden Betriebsvergleich des »bike und business«-Benchmark-Clubs teil, um sich auf den Prüfstand zu stellen. Im vergangenen Jahr schaffte es der „Motorradhändler des Jahres“ 2010 bereits zum fünften Mal in die deutschen Händler-Top-Ten. Den Preis gibt es seit 13 Jahren. Im Jahr 2017 holte sich die Mannheimer Profitruppe den renommierten „Business Excellence Award“: Lohn für nunmehr 25 Jahre Motorradbusiness auf hohem Niveau, mit zahlreichen kreativen ­Ideen zur betrieblichen Prozesssteuerung und zu modernen Kundenbindungsmaßnahmen. Uwe H. Sommer und sein Team haben es tatsächlich geschafft, nochmals eine Schippe draufzulegen.

Das Multi-Motorradmarken-Kaufhaus

Was für ein gigantischer Bike-Komplex auf beiden Seiten einer vielbefahrenen Ausfahrtstraße in einer wirtschaftlich prosperierenden Me­tropolregion! ZRM Zworad ist ein echtes Multi-Motorradmarken-Kaufhaus (Honda, Triumph, Aprilia, Moto-Guzzi, Indian), mit einem eigenen Restaurant und Profit-Center namens Route 66. Freundliche und loyale Mitarbeiter prägen die Szenerie. In Sachen Strategie, Ladenbau, Kundenansprache und -bindung, Mitarbeitermotivation, Verkauf und Service verwirklicht der unternehmerische Tausendsassa Sommer viele seiner pfiffigen Ideen.

Eine davon ist die ZRM-„Biker Card“: Hier erhält der Kunde für eine Monatsgebühr von 9,45 Euro (bei einer Vertragslaufzeit von mindestens 24 Monaten sind das fast 240 Euro) 12 Prozent Rabatt auf alles (außer Fahrzeug und Reifen). Rund 400 Stammkunden besitzen bereits eine solche Karte; Tendenz steigend. Nach Adam Riese spült allein die Kartengebühr in zwei Jahren 96.000 Euro in die Kassen des Händlers.

Das ist aber noch nicht alles in Sachen Bonus. Der Hammer aus Händlersicht ist die ZRM-Service-Flatrate für Inspektion und Wartung. Das Rundum-Sorglos-Paket im After­sales-Service gibt es preislich gestaffelt in den Kategorien Eco (Jahresgebühr: 675 Euro), Standard (795 Euro) oder Premium (985 Euro). Für den Kunden heißt das: ohne Sorgen Motorrad, Quad oder Roller fahren. Das Leistungsspektrum überzeugt viele Kunden und beinhaltet u.a. alle Inspektionen für zwei Jahre oder 20.000 km, Hinter- und Vorderradreifen, alle Bremsbeläge, Luft- und Kraftstofffilter, alle Dichtungen, einen kompletten Kettensatz mit Kettenrad und Ritzel, alle Motorenöle, alle Brems- und Kühlflüssigkeiten inklusive aller Arbeitszeiten und aller sonst erforderlichen Ersatzteile. Optional dazu gebucht werden können ein Abhol- und Bringservice sowie AU und AUK.

Die Werkstatt hat von 7 bis 20 Uhr durchgehend geöffnet. Der Stundenverrechnungssatz beträgt 150 (!) Euro. Der Service ist personell üppig ausgestattet: Fünf Mechaniker, eine Hilfskraft, fünf an der Reparatur-, drei an der Direktannahme und drei Kräfte beackern die Garantiebearbeitung. Das führt dazu, dass Werkstatttermine selbst in der Hauptsaison kaum länger als fünf bis sechs Tage Vorlauf benötigen. Im vergangenen Jahr kamen so satte 6.173 Werkstattdurchgänge zustande. Das Know-how ist vorhanden und wächst dank vieler treuer und loyaler Mitarbeiter jedes Jahr weiter an. Alle Technikerlehrgänge aller Marken werden besucht. Mechatroniker verdienen im Monat 2.800 bis 3.400 Euro brutto. Selbstverständlich führt Uwe H. Sommer mit dem ganzen Team persönliche Jahreszielgespräche. Die Mitarbeiter drucken ihre Arbeitszeitstatistik fast täglich aus. Einmal wöchentlich ist Feedback angesagt. Mittwoch früh ist traditionell das einstündige Werkstattgespräch angesetzt: Was ist gut gelaufen, was schlecht?

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