ZTK Erlebniswelt: Finanzierungsalternative für Händler

Liquidität und Flexibilität sind Trumpf

| Autor: Stephan Maderner

Wettbewerbsvorteil durch Größe und den Einsatz von Finetrading: die ZTK Erlebniswelt in Schneverdingen.
Wettbewerbsvorteil durch Größe und den Einsatz von Finetrading: die ZTK Erlebniswelt in Schneverdingen. (Bild: ZTK Erlebniswelt)

Erfolgreich im Einzel- und Großhandel dank der Einkaufsalternative Finetrading: ZTK Könemann. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis.

Bei der ZTK Erlebniswelt im niedersächsischen Schneverdingen, einem der beliebtesten Motorrad-Treffs in Norddeutschland, findet jeder Biker nicht nur die richtige Maschine, sondern auch die passende Bekleidung und Ausrüstung. Was dem Besucher nicht sofort auffällt: Gründer und Inhaber Dieter Könemann ist auch einer der führenden Großhändler für Neufahrzeuge aller großen Marken. Für dieses kapitalintensive und gleichzeitig schnelllebige Geschäft greift er auf Finetrading zurück. Die Working-Capital-Lösung bietet dem erfahrenen Unternehmer eine höhere Liquidität und Flexibilität.

Seit seiner frühen Jugend ist Dieter Könemann ein Motorrad-Enthusiast: „Schon seit meinem 12. Lebensjahr schraube ich an allen Arten von Motorrädern herum“, berichtet der erfolgreiche Unternehmer, der 1982 mit der Gründung der „Zweirad-Technik Könemann“ – heute ZTK Erlebniswelt Motorrad GmbH – im niedersächsischen Schneverdingen seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und bis vor einigen Jahren selbst im Rennsport aktiv war.

Bekannt und beliebt bei Bikern

Heute ist das Unternehmen dank seiner zahlreichen Aktivitäten rund um das Thema Motorrad eines der bekanntesten auf dem Markt: ZTK ist nicht nur Vertragshändler für die Bikes der Marken BMW, Triumph und Kymco, sondern vertreibt nahezu alle bekannten Marken. Die Auswahl ist hier tagtäglich so groß wie man sie sonst nur von Messen kennt: Zweiradbegeisterte finden ihre passende Maschine – vom 50 cm³ Zweitakter bis zum 1600 cm³ Sechszylinder-Luxus-Tourenbike. In Summe sind zeitweise bis zu 1.000 Maschinen auf Lager verfügbar. Die ZTK Erlebniswelt bietet auf 5.000 m² außerdem alles an Bekleidung und Ausrüstung, was das Biker-Herz begehrt. „Durch den großzügigen Showroom mit Bistro und Zubehör-Shop sowie unsere gute Lage in der Lüneburger Heide ist unsere ZTK Erlebniswelt einer der beliebtesten Biker-Treffs im Norden“, sagt Dieter Könemann. Insgesamt sorgen 35 Mitarbeiter vom Zubehörshop bis zum Reparaturservice dafür, dass das Geschäft läuft und die Wünsche aller Biker erfüllt werden.

Zweites Standbein als Großhändler

Neben dem Einzelhandelsgeschäft mit seiner riesigen Auswahl verfügt das Unternehmen über ein weiteres wichtiges Standbein als einer der führenden Großhändler für Neufahrzeuge. „Wir kaufen weltweit größere Kontingente ein und liefern diese wiederum an Verkäufer in aller Welt.“ Oft handelt es sich um im Markt vorhandene Überkapazitäten, die nicht verkauft werden konnten. „Nach einem Nachfragerückgang haben wir beispielsweise eine Menge Fahrzeuge in Südeuropa eingekauft. Im Moment exportieren wir aufgrund des schwachen Euros relativ viel nach Asien“, erläutert Dieter Könemann. Für einen schnellen und reibungslosen Ablauf unterhält ZTK ein eigenes Zolllager, „in unserer Branche ein wichtiger Wettbewerbsvorteil“, so Dieter Könemann weiter.

Schnell verfügbare Liquidität ist für dieses Geschäft unabdingbar: Während der Wareneinkauf für das Einzelhandelsgeschäft in der Regel aus dem freien Cashflow, Bankkrediten oder Finanzierungsprogrammen der Hersteller abgewickelt wird, nutzt das Unternehmen für den Wareneinkauf der Großhandelsgeschäfte seit mittlerweile vier Jahren auch Finetrading, eine innovative, bankenexterne Finanzierungsalternative für den Wareneinkauf:

Flexibel im Wareneinkauf dank Finetrading

Finetrading basiert auf einer Dreiecksbeziehung: Zwischen Abnehmer und Lieferant schaltet sich als Zwischenhändler der Finetrader ein. Dieser erwirbt die Ware gemäß Kundenauftrag. Geliefert wird jedoch direkt an den Abnehmer. Der Finetrader bezahlt die Rechnung beim Lieferanten innerhalb der Skontofrist. „Der Lieferant profitiert von einem unmittelbaren Zahlungseingang“, erläutert Clemens Wagner, Direktor Beratung beim Marktführer WCF Finetrading. Mit dem Abnehmer vereinbart der Finetrader ein Zahlungsziel von maximal 120 Tagen. „Mit Finetrading durch WCF lassen sich in kurzer Zeit Einkaufslinien von 250.000 Euro bis hin zu zweistelligen Millionenvolumen realisieren“, so Clemens Wagner. Sowohl den genauen Zeitpunkt der Rückzahlung als auch die Gebühren verhandeln Kunde und Finetrader individuell. Etwaige Stundungsgebühren, die über das Skonto hinausgehen, werden auf den Tag genau abgerechnet.

Entscheidungsfreiheit bei jeder Bestellung

„In unserem Geschäft ist Flexibilität ein wichtiger Vorteil“, berichtet der Unternehmer Könemann. „Sobald attraktive Kontingente auf den Markt kommen, müssen wir schnell reagieren können. Durch Finetrading sind wir dazu jederzeit in der Lage, ohne den langsameren Weg über unsere Hausbank gehen zu müssen. Gleichzeitig können wir bei jeder Bestellung selbst entscheiden, ob wir sie über Finetrading abwickeln wollen oder nicht. Durch die schnelle zusätzliche Liquidität können wir außerdem am Markt größere Kontingente einkaufen und so bessere Preise und Konditionen mit unseren Lieferanten vereinbaren.“ Finetrading ermöglicht es ZTK außerdem bei den Lieferanten Skonto in Anspruch zu nehmen und die eigene Rechnung erst nach bis zu 120 Tagen bezahlen zu müssen. In vielen Fällen sind so bereits Käufer gefunden, bevor die Einkäufe fällig werden. „Für unser Großhandelsgeschäft hat es sich als ein sehr probates Instrument erwiesen“, sagt Dieter Könemann.

Fazit: Das Unternehmen profitiert dank der Working-Capital-Lösung von einem Plus an Liquidität und Flexibilität und kann schnell am Markt agieren. Die Bilanz des begeisterten Motorradfahrers und engagierten Unternehmers fällt dementsprechend positiv aus: „Finetrading, ist für uns genau das richtige Instrument, um Spitzen bei der Kapitalbindung abzudecken.“

Und auch wenn hierzulande die Motorrad Saison schon bald wieder vorbei ist, kehrt bei ZTK noch lange keine Ruhe ein. „Im Großhandelsgeschäft verkaufen wir unsere Maschinen in die ganze Welt und haben deshalb immer Saison“, so Könemann zu seinem Arbeitsalltag. Irgendwo ist schließlich immer passendes Wetter für Zweiradbegeisterte.

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