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Zwei Indian Rückrufe

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Martina Eicher

Die Baureihen Chief, Chief Vintage und Chieftain aus dem Modelljahr 2014 können Beleuchtungsprobleme bekommen. Die neue Challenger könnte schon nach wenigen Kilometern einen Lagerschaden erleiden.

Indian Challenger, Modelljahr 2020.
Indian Challenger, Modelljahr 2020.
(Bild: Indian)

Die Polaris Germany GmbH hat zwei Rückrufe für Indian Motorräder bestätigt. Bei den Baureihen Chief, Chief Vintage und Chieftain aus dem Modelljahr 2014 (Bauzeitraum: 6. Juni 2013 bis 30. Juni 2014) könne ein elektrischer Defekt vorliegen, der zum unerwarteten Ausfall der Frontbeleuchtung führe, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

"Dieser Defekt kann auch eine thermische Beschädigung des Fahrzeugsteuergeräts (VCM) und von Pin 11 des mittleren VCM-Steckers verursachen", erklärte er weiter. Von den global betroffenen 9.335 Exemplaren sind den Angaben zufolge 369 in Deutschland unterwegs. Die Vertragswerkstätten untersuchen den VCM-Stecker auf eine eventuelle Beschädigung und programmieren das VCM um.

Der zweite Rückruf umfasst deutlich weniger Fahrzeuge, denn es geht um das neue Modell Challenger. Von den 806 weltweit von der Aktion "I-20-02" betroffenen Bikes, waren bei uns erst 14 registriert. "Bei den Anfang 2020 ausgelieferten Produktionseinheiten war die Erstschmierung der Lager während der Montage u. U. nicht ausreichend, was in Kombination mit anderen Faktoren zu einem Lagerausfall nach einer sehr geringen Laufleistung führen kann", so der Sprecher.

Um ein unbeabsichtigtes oder plötzliches Abbremsen der Maschine künftig auszuschließen, weist Indian Motorcycle die Händler an, die Kilometerzähler zu überprüfen und die Reparatur an allen Motorrädern mit weniger als 80 Kilometern Laufleistung durchzuführen. Die Werkstattmitarbeiter prüfen das Lager und holen entweder die Schmierung nach oder tauschen es bei Beschädigung aus.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist