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Zweiradmechatroniker als Ausbildungsberuf sehr begehrt

| Redakteur: Martina Eicher

Eine Ausbildung zum Zweiradmechatroniker ist bei jungen Leuten heiß begehrt. Dies hat die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2017 ergeben.

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Frank Döring, Bundesinnungsmeister des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk.
Frank Döring, Bundesinnungsmeister des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk.
(Bild: Stephan Maderner)

Bundesweit ist die Zahl der Ausbildungsverträge 2017 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 855 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einem Plus von 78 Verträgen oder eine Steigerung um zehn Prozent. 58 Prozent der jungen Menschen haben sich für eine Ausbildung in der Fachrichtung Fahrradtechnik entschieden. Auf die Fachrichtung Motorradtechnik entfielen entsprechend 42 Prozent der Ausbildungsverträge.

„Es ist ein tolles Signal für die Zweirad-Betriebe, wenn sich erneut mehr junge Menschen dafür entschieden haben, den abwechslungsreichen Beruf des Zweiradmechatronikers zu wählen“, so Frank Döring, Bundesinnungsmeister des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk. „Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses liegt sicherlich in der Neuordnung des Berufsbildes, das wir im Jahr 2014 mit der neuen Ausbildungsordnung modernisiert haben. Um auch zukünftig als Branche attraktiv zu bleiben, arbeiten wir derzeit an einer bundeseinheitlichen Gesellenprüfung und dem Konzept einer modularen Weiterbildung, um Aufstiegschancen und Perspektiven für junge Menschen zu bieten“, so Döring weiter.

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